Trauer – das Karussell im Kopf

Ich selbst kann nicht einmal darüber nachdenken, ohne das mein Angst vor Todd zur Angst vor der Angst wird. Auch jetzt sitzt schon gleich wieder ein dickes, schweres Wesen auf meiner Brust und raubt mir den Atem. Ich kann mit Todd nicht umgehen.

Metahasenbändigerin

Eigentlich wollte ich schon länger einen ganz anderen Artikel schreiben, doch Trauer ist ist ein sehr verwirrender Zustand. Die Stimmung ist ständig im Wechsel und das raubt vor allem Zeit und Kraft. Ein Focus ist da schwer zu finden, daher werden ich zunächst diese Gedanken los.

traurige, weinende Figur

Ja, die Traurigkeit kommt oft genug vor, doch ebenso sind es angenehme Gedanken, die schönen Erinnerungen, dass Schwärmen für sie. Diese Gedanken kommen spontan, lenken von allen anderen Dingen des Alltags ab. Im Grunde sehr schön, aber manchmal eben auch ungelegen.

verliebt schauende Figur

Ebenso ist es diese Leere, dass Nicht-Verstehen das sie nicht mehr „da“ ist. Ich vermeide dabei die Formulierung „sie verloren zu haben“. Verlieren setzt voraus, wird nur lang und gründlich genug gesucht, bestünde die Hoffnung wieder zu finden. Jemanden „verloren zu haben“ umgeht sprachlich das Unausweichliche, dass Unabänderliche. Das mag als Selbstschutz bei manchen Funktionieren, bei…

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